Über mich
Ich habe gelernt: Wenn man zu lange gegen sich selbst lebt, sorgt das Leben irgendwann für Klarheit - auf seine eigene, kompromisslose Art.
Mein Weg zurück zu mir und zur Kunst
Ich bin nicht einfach „zur Kunst gekommen“ – sie hat mich zurückgeholt.
Lange bevor ich wusste, wohin mich mein Leben führen würde, war das Malen für mich ein stiller Ort der Wahrheit. Farben haben mir schon als Kind gesagt, was Worte nicht ausdrücken konnten. Und doch habe ich, wie so viele, irgendwann aufgehört zuzuhören.
Erst mein beruflicher Zusammenbruch hat mich wieder genau dorthin geführt, wo ich eigentlich hingehöre: vor die Leinwand.
In dieser Zeit, in der alles laut, schwer und plötzlich viel zu eng wurde, war die Kunst das Einzige, das mir Raum gab. Raum zum Atmen. Raum zum Fühlen. Raum zum Heilen.
Was als Rückzugsort begann, wurde zu einem Neubeginn.
Ich male nicht einfach – ich kehre jedes Mal zu mir selbst zurück.
Einkehr ist mein Künstlername – ein Anagramm aus meinem Namen Henrike. Eine leise Umkehrung der Buchstaben, die meine Rückkehr zu mir selbst erzählt. Denn das Wesentliche war von Anfang an in mir.
Was mich nährt und inspiriert
Inspiration ist für mich kein seltenes Ereignis, sondern eine Haltung.
Ich finde sie überall: in einem Vogelruf im Wald, in stillem Licht auf Fell und Federn, in Geschichten, die in der Natur liegen, in meinen eigenen Prozessen und in Dingen, die man nicht sieht, sondern spürt.
Ich gehe mit offenen Augen und offenem Herzen durch die Welt und die Bilder kommen zu mir. Ich suche nicht. Ich lasse finden.
EinkehrArt meets your Codes:
Heute verbinde ich meine kreative Sprache mit meinem Wissen aus dem Human Design und Astrologie. So entstehen EnergieBilder, die nicht nur betrachtet, sondern gespürt werden wollen. Für mich fließen Pinselstriche leichter als Sätze. Jedes Werk ist eine Einladung, in die eigene Tiefe zu sinken, in einer Welt, die oft zu schnell und zu laut ist. Ich möchte Bilder schaffen, die bleiben. Die atmen. Die Stille schenken.
Was mich antreibt
Meine Motivation ist der Wunsch, das Unsichtbare sichtbar zu machen.
Nicht perfekt, nicht schnell, nicht für jemanden, sondern wahr.
Ich habe gelernt, dass Zeit kein Feind ist, sondern ein Begleiter, der mich lehrt, tiefer zu schauen. Meine Kunst wächst mit mir, mit meinen Erkenntnissen, meinen Wandlungen und meinem Mut, Dinge zu fühlen, die andere vermeiden.
Ich brauche keine großen Versprechen und keine glänzenden Fassaden.
Ich möchte, dass meine Kunst Menschen berührt, ihnen einen Moment von Stille schenkt, von Weite, von „ich bin nicht allein“.
Wenn eines meiner Bilder etwas in einem anderen Menschen bewegt, dann ist das mein Vermächtnis.
Über Referenzen und über Druck
Ich arbeite selten mit Referenzen und ich weiß, dass es mir oft helfen würde.
Ich habe lange gedacht, ich müsse alles aus dem Kopf schaffen, als Beweis, dass ich „gut genug“ bin. Dieser Druck sitzt tief. Und ich löse ihn Stück für Stück.
Referenzen sind kein Schwächegeständnis, sondern ein Werkzeug, eines, das mich unterstützt und entlastet.
Ich lerne gerade, mir selbst zu erlauben, sie zu nutzen. Und es fühlt sich nach Wachstum an, nicht nach Versagen.
Ein Satz begleitet mich dabei:
„Male nicht, was du glaubst zu wissen – male, was du wirklich erkennst.“
Für alle, die neu anfangen
Kunst beginnt da, wo du bereit bist, dich auf dich selbst einzulassen.
Probiere aus, spiele, scheitere, finde dich wieder neu. Lass dich nicht hetzen und vergleiche nicht deinen Weg mit dem von anderen; niemand sieht deine inneren Prozesse💜
Ich mache seit vielen Jahren Kunst, aber mein Stil wächst weiterhin – mit mir, durch mich, in meinem eigenen Rhythmus.
Und das ist genau richtig so.
Willkommen in meinem Raum der Einkehr – ich freue mich, ihn mit dir zu teilen.
